im Angesicht der Meeresverschmutzung

das ozeanographische institut mobilisiert

Jedes Jahr landen umgerechnet 9 Millionen Tonnen Plastik im Meer, fast 80 % davon kommen vom Land (hauptsächlich über die Wasserwege).

Die Hälfte des weltweit produzierten Plastiks wird für Einwegartikel verwendet, die weggeworfen werden, sobald sie benutzt werden.

Plastik zersetzt sich nicht, sondern zerfällt: Unter der Einwirkung von Meerwasser und Sonnenlicht zerfällt der Abfall in Stücke von zu mikroskopischen Größen, die sich bis in die vier Ecken des Ozeans ausbreiten die sich bis zu den vier Ecken des Ozeans ausbreiteten, selbst an den entlegensten Orten.

In allen Ozeanbecken der Welt ist diearine Strömungen bilden riesige Konzentrationen, wie sie in der Mulde eines Wirbels entstehen, genannt Wirbel. Durch die Kreiselkraft sammeln sich dort schwimmende Abfälle an, die berühmten „Plastikkontinente“, die von Seglern beobachtet werden. Wenn der Begriff vor allem durch das Größenverhältnis, das er evoziert, ins Auge sticht, ist er insofern nicht sehr passend, als man natürlich nicht darauf laufen kann… man muss sich eher eine „Plastiksuppe“ vorstellen!

Das Mittelmeer ist eines der am stärksten von Plastikverschmutzung betroffenen Meere. ½ Million Tonnen Plastik werden dort jedes Jahr verklappt (das entspricht 33.800 Plastikflaschen pro Minute). Wenn nichts unternommen wird, wird diese Zahl weiter stark ansteigen, da sich die Plastikmüllproduktion in der Region bis 2050 voraussichtlich vervierfachen wird.

Das Institut arbeitet seit vielen Jahren an diesem Thema und bietet Ihnen hier einen Zoom auf unsere jüngsten Aktionen zu diesem besorgniserregenden Thema.

Die Förderung von Recycling-Maßnahmen, die Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft, die Förderung der Mülltrennung, die Begrenzung der Müllproduktion: Das sind alles Wege, von denen wir wissen, dass sie effektiv sind.


S

.H.S.H. Prinz

Albert II

von Monaco

Monaco, 11. März 2015

Internationale Konferenz über Plastik im Mittelmeerraum

Das Institut für Meereskunde geht gegen Müll vor

Der Abfall

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Ocean plastique Ballon

Ballonabwurfgesetz

Eine sehr gute Nachricht für die Meeresumwelt: Die Regierung des Fürstentums Monaco hat soeben das Ablassen von Luftballons…
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Snapper Club

Pädagogischer Workshop
"Verschmutzung stoppen"

Das Problem der Plastikverschmutzung im Meer zu verstehen, ist das Hauptziel dieses Workshops. Woher kommt dieses Material? Warum benutzt der Mensch sie weiterhin? Welche Auswirkungen hat sie auf die marinen Arten und ihre Ökosysteme, aber auch auf den Menschen? In kleinen Gruppen und dank verschiedener interaktiver Hilfsmittel beantworten die Schüler diese Fragen, analysieren ihren eigenen Lebensstil und entdecken gemeinsam die vorhandenen Lösungen, um gegen diese echte Plage zu kämpfen. Am Ende gehen diese jungen Bürger mit konkreten Aktionen und Vorschlägen zur Reduzierung ihres Abfalls und zum Schutz unseres gemeinsamen Gutes: des Ozeans.

Stand "Die Party ohne Luftballons".

Die Initiative „Balloon Free Party“ will das Bewusstsein für die Auswirkungen von Luftballonabwürfen auf das Meeresleben schärfen und Ideen und Vorschläge für Alternativen sammeln, die während der Feiertage eingesetzt werden können.
Der Animationsdienst hat das pädagogische Material zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Ballonstart entworfen und verwaltet, in Zusammenarbeit mit Pierre Gilles, die mit der Initiative verbundene Facebook-Gruppe sowie die E-Mail-Adresse, um Ideen für Alternativen zum Ballonstart zu sammeln.

Im Laufe des Jahres 2019 animierte der Service Animations in Zusammenarbeit mit den Freiwilligen des Vereins der Freunde des Museums den Stand „Fest ohne Ballons“ bei verschiedenen Veranstaltungen:
– Museumstag (27. April 2019)
– Monakologie (11.-14. Juni 2019)
– Fête de la Mer im Yacht Club de Monaco (29. Juni 2019)
– Weltmeisterschaft im Freitauchen in Villefranche sur Mer (vom 06. bis 14. September 2019)
– Meeres-Plastik-Veranstaltung – Maison des Océans Paris (18. November 2019)
– Woche der Abfallvermeidung in Monaco (16. November 2019)

Ohne den entscheidenden Beitrag der Wissenschaftler, ohne ihre unermüdliche Arbeit des Sammelns und Analysierens von Informationen, ohne ihre Bereitschaft, die Mechanismen der Plastikakkumulation und die Mittel zu ihrer Beseitigung zu identifizieren, wären wir nicht in der Lage zu handeln. Deshalb muss ihr Beitrag gefördert werden, und deshalb haben mein Land und meine Stiftung beschlossen, mehrere wissenschaftliche Initiativen zur Erforschung und Erhaltung der Meere aufzunehmen und zu unterstützen.


S

.H.S.H. Prinz

Albert II

von Monaco

Monaco, 11. März 2015

Internationale Konferenz über Plastik im Mittelmeerraum